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11.00 Uhr ist es. Palmsonntag. Und Regenwetter. Trotzdem versammeln sich auf dem Dorfplatz vor der Jacobuskirche Frauen und Männer, Kinder und Erwachsene aus beiden Homberger Gemeinden, gut behütet durch eine Unzahl von Regenschirmen. Auch Benjamin und Blümchen, die zwei Esel von Gut Freitag sind schon eingetroffen und werden bewundert und gestreichelt. Dann kommen Pater Staszek, Pfarrer Füsgen und Gemeindereferent Golbach mit den Messdienern. Die Kinder tragen die Palmstöcke mit den bunten Bändern; dank der vielen Regenschirme ist nur wenig davon zu sehen.



Nach einem Segens- und einem Schriftwort ziehen alle gemeinsam zur Christuskirche und damit auch zum Wichernheim; hier werden sie von vielen Bewohnern bereits sehnsüchtig erwartet. Dann allerdings trennen sich – wieder einmal… - die Wege: Die Mitglieder der evangelischen Gemeinde setzen ihren Gottesdienst in der Christuskirche fort, die katholischen Christen ziehen weiter zu ihrer Kirche, um dort die Palmsonntagsfeier fortzusetzen.



Der Palmsonntag ist ein Tag der Gegensätze. Gerade haben alle auf dem Weg noch frohe Lieder zur Begrüßung Jesu gesungen. Doch bald in der Kirche wird deutlich, dass der Palmsonntag auch eine andere Seite hat: Susanne Grube und Marina Puseljic haben mit den Kommunionkindern ein Passionsspiel vorbereitet; es stellt die Geschichte des Leidens Jesu dar von der Diskussion im Hohen Rat über die Gefangennahme und Verurteilung bis hin zur Kreuzigung. Der Jubel des Weges draußen und die Ablehnung Jesu, wie sie hier sichtbar wird, prallen hart aufeinander.



Es war bewundernwert, wie gut und wie konzentriert ihre Rollen spielten; es diente auch dem Ernst des Spiels [ja, das gibt es!], auf eine Darstellung der Kreuzigung zu verzichten und stattdessen nur ein schlichtes Holzkreuz vor den Altar zu stellen. War es Zufall, dass der Himmel sich erneut verdunkelte und nur noch wenig Licht durch die Kirchenfenster in die Kirche hineindrang, nachdem die Kinder den Tod Jesu dargestellt hatten? Weitere Fotos finden Sie in der Bildergalerie; klicken Sie hier!



An den Abendmahlsgottesdienst des Gründonnerstag schloss sich eine "Ölbergwache" an. Texte, Lieder und Musik wechselten ab. Leitgedanke war die Angst, die Jesus wie jeder Mensch erdulden musste.



Mit dem Karfreitagsgottesdienst kam die Karwoche zu einem zweiten Höhepunkt: Auf den Wortgottesdient mit Lesungen und großen Fürbitten folgte die Kreuzverehrung und dann die Kommunionfeier.| Josef Pietron
















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Die Heilige Woche: Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag

Weitere Fotos vom Passionsspiel der Kinder finden Sie in einer Bildergalerie!