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Ratingen-Homberg

Bei geschlossenem Zustand zeigt der linke Flügel Christus als Schmerzensmann, seine Marterwerkzeuge vorweisend. Auf dem Schriftband der Vers „Ipse autem vulneratus est propter iniquitates nostras attrius propter scelera nostra. Isaye LIII" („Er wurde durchbohrt wegen unserer Verbrechen, wegen unserer Sünden zermalmt": Jes 53,5). Auf dem rechten Flügel kniet der Stifter dieses Altarbildes; sein Name ist unbekannt. Wahrscheinlich gehörte der Mann - laut Inschrift 66 Jahre alt - einer wohlhabenden Kölner Patrizierfamilie an.
Das Altarbild im Seitenschiff "Die Anbetung der hl. drei Könige" wird auf das Jahr 1605 datiert und stammt vermutlich aus einer Kölner Werkstatt. "Ungewöhnlich ist hieran die Ausbreitung einer Szene über alle drei Bildflächen, denn in den meisten Fällen hat jede Tafel ein eigenes Thema. Wir erkennen auf diesem Triptychon drei Geschenke haltende Könige als Männer verschiedener Generationen und Hautfarbe mit typisierender Kleidung; der älteste hat sich Maria und dem Kind soweit genähert, daß dieses sein Geschenk, den Kelch, berühren kann. Der geraffte Vorhang öffnet den Ausblick auf Architektur, durch die in einiger Entfernung weitere Personen das Geschehen verfolgen, dahinter eine idealisierte Landschaft" (Schnell, Kunstführer Nr. 1816 - Ratingen-Homberg, St. Jacobus d. Ä. München/Zürich: Schnell Verlag 1990, 19).
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St. Jacobus der Ältere: ein kleiner Kirchenführer mit Bildern

Das Altarbild "Die Anbetung der hl. drei Könige"