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Die vier Bilder oberhalb dieses Textes zeigen die "Flurprozession" im Winter 2009/2010 sowie bei der Nacht der offenen Kirchen am 1. Oktober 2010, beleuchtet von René Hahn.

Bilder und Texte zur Flurprozession hat auch Hans Müskens gemacht, geschrieben und zusammengestellt: Hans Müskens, Procedamus. Bilder und Texte zur "Flurprozession" von Brigitte Trennhaus, 1988 o. O. [Sonderdruck Ratingen]; vorhanden u. a. in unserer Gemeindebücherei (Jacobusgasse 3) unter der Signatur: Ku 4 Mueskens

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Im Jahr 1988 wurden im Neandertal sinnlos eine große Zahl hundertjähriger Akazien gefällt. Der Künstlerin Brigitte Trennhaus erschien das als ein unverantwortliches Vergehen gegen die Natur. Das war der Anstoß für sie, dreizehn der Stämme nach Homberg zu holen und daraus eine Gruppenplastik zu schaffen. Entrindet, wie sie dort stehen, sollen sie ein Mahnmal sein für den Erhalt allen Lebens; menschliche Körperteile wie einen Kopf oder Armstümpfe mag man in den Torsi erkennen.

Auf den einzelnen Stämmen finden sich Aufforderungen wie "Liebet", "dienet", "segnet", "behütet", "schenket", "betet", "säet", "wachset", "blühet", "erntet", "werdet". "vergehet", "lebet". Gesammelt finden sich diese Inschriften auf einer Stele in der Nähe des Tors zum Grashofweg.

Der Name "Flurprozession" lehnt sich an an den Brauch, am Vorabend von Christi Himmelfahrt durch die Wege unseres Dorfes und seine Bauernschaften zu ziehen und dabei den Segen Gottes für die Natur zu erbitten.


St. Jacobus der Ältere: ein kleiner Kirchenführer mit Bildern

die "Flurprozession" auf dem Kirchhof