Gemeindeausschuss
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Ratingen-Homberg

Bis vor wenigen Jahren hatte unser Turm regelmäßig Sommergäste: In der Nische des schmalen Südfensters nisteten Turmfalken. Selbst die Bauarbeiten im Jahr 2003 hinderten sie nicht, dort ihre Eier abzulegen (der Architekt Ludger Feldkamp hat das Foto gemacht), und von innen konnte man durch die Scheibe die Jungen im Nest beobachten - und sie taten's umgekehrt.

Von der Glockenebene führt eine Tüf auf das Kirchendach - ein Bild können Sie sehen - , vor allem aber führen zwei Leitertreppen auf die Ebene der Glocken.

Unsere Kirche verfügt über sechs Bronzeglocken, die sämtlich in Gescher von der Firma Petit Gebr. Edelbrock gegossen worden sind; Bilder von der Weihe und dem Einbau der letzten und größten Glocke, der Petrusglocke, finden Sie auf unserer Website.

Mindestens dreimal im Jahr werden die Glocken "gebeiert": manuell angeschlagen, so dass Melodien erklingen - am Neujahrstag, am Ostersonntag und am 7. November, dem Translatiofest. Mehr über das Beiern finden Sie hier; genauere Informationen über die Glocken hier.
Der frühere Kirchturmhahn verbringt jetzt sein Leben trocken und wärmer: Er hängt im Treppenhaus des Jacubussaals, und das ehemalige Turmkreuz an der Nordwand der "Meuse"; Wer vom Jacobussaal aus zur Kirche geht, kann es kaum übersehen.

Doch vielleicht ist es besser, den Turm gewissermaßen von unten her zu erkunden. Von der Orgelbühne aus führt eine Treppe auf die Ebene der Uhrenkammer: In einem großen Schrank mit Glasfenstern hat das große Uhrwerk seinen Platz. Die Uhr ist funkgesteuert und geht deshalb stets genau - wegen aufwendigererer mechanischer Wege wird die Glocke allerdings immer eine Sekunde später angeschlagen als jene der Christuskirche, die genauso gesteuert ist.
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Gedrungen und mächtig wirkt er, der Turm unserer Kirche. Er wurde in der 2. Hälfte des 12. Jahrunderts gebaut und gehört damit zu den ältesten Bauelementen der heutigen Kirche. XX m ist er hoch, YY m über dem Meeresspiegel. Er und der Turm der Christuskirche werden in Homberg oft als die "Wiesnasen" bezeichnet: wer von Ratingen kommt, sieht diese Wahrzeichen unseres Dorfes schon von weitem.

Renoviert wurde er zuletzt im Jahr 2003; lesen Sie dazu hier (Wespen auf der Kirchturmspitze) und hier (der Hahn kehrt zurück)!

Die folgenden Bilder zeigen die Kirchturmspitze mit dem Hahn, dem früheren Hahn und einem früheren Turmkreuz.


St. Jacobus der Ältere: ein kleiner Kirchenführer mit Bildern

Unser Kirchturm